Warum Herzkranke sich mindestens 30 Minuten pro Tag bewegen sollten

Wer einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet, sollte sich bloß nicht schonen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr Bewegung Herzkranken hilft. Die optimale Sportdosis ist allerdings hoch.


Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten von regelmäßiger körperlicher Bewegung sogar noch mehr profitieren als Gesunde. Das zumindest berichten südkoreanische Mediziner um Sang-Woo Jeong von der Seoul National University nach einer Studie im "European Heart Journal".


Der Kardiologe Martin Halle von der Technischen Universität München, der nicht an der Arbeit beteiligt war, spricht von einer "immensen Effektstärke". Nun könne man Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch nachdrücklicher dazu raten, Sport zu treiben.


Die Studie untersuchte gut 440.000 Frauen und Männer aus Südkorea mit einem durchschnittlichen Alter von knapp 60 Jahren, die an einem Untersuchungsprogramm für Krankenversicherte teilgenommen hatten. Etwa 130.000 von ihnen hatten eine Herz- oder Gefäßerkrankung diagnostiziert bekommen - etwa einen Herzinfarkt, Schlaganfall, eine chronische Herzinsuffizienz oder koronare Herzerkrankung. Die übrigen 310.000 Teilnehmer waren in dieser Hinsicht gesund.


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© 2018 Markus Zettl 

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