Studie: Paracetamol in der Schwangerschaft könnte das spätere Verhalten der Kinder beeinflussen

Bristol – Die Einnahme von Paracetamol in der mittleren bis späten Schwangerschaft, die allgemein als sicher eingestuft wird, war in einer prospektiven Beobachtungsstudie in Paediatric and Perinatal Epidemiology mit späteren Ver­haltensstörungen der Kinder assoziiert, nicht aber mit kognitiven und Gedächtnisstörun­gen.


Obwohl Paracetamol die Plazentaschranke passiert und deshalb auf den Feten und sein Gehirn einwirkt, wird es als sicher eingestuft. Vermehrte Fehlbildungen wurden nicht beobachtet. Bei Schwangeren ist es ein beliebtes Schmerzmittel. Von den etwa 14.000 Schwangeren, die an der „Avon Longitudinal Study of Parents and Children“ (ALSPAC) teilnahmen, gaben bei einer Befragung in der 32. Woche 44 % an, Paracetamol einge­nommen zu haben.


Frühere Untersuchungen, darunter eine Analyse der ALSPAC-Daten, hatten die Einnahme von Paracetamol mit verschiedenen Verhaltensstörungen, darunter Autismus und der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung ADHS in Verbindung gebracht.


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© 2018 Markus Zettl 

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