Skandal um Antibaby-Pille: Wie Opfer um Entschädigung kämpfen

Antibaby-Pillen von Bayer wurden wie Lifestyle-Produkte angeboten, obwohl das Thromboserisiko bei ihnen deutlich höher liegt als bei älteren Präparaten. Lange wurde davor auf den Beipackzetteln nicht gewarnt. Tausende Frauen erlitten Lungenembolien und Schlaganfälle. In den USA hat Bayer sich außergerichtlich geeinigt und 2,1 Milliarden US-Dollar Entschädigung gezahlt. Opfer in Deutschland gehen bislang leer aus. Auch andere Antibaby-Pillen der neuen Generation haben ein höheres Thromboserisiko.


Es klingt, als sollten Frauen für die Last der Verhütung mit angenehmen Nebeneffekten entschädigt werden: Die Pillen Yasminelle®, Yasmin® oder Yaz® des Bayer-Konzerns sollen sich neben dem Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft auch positiv auf Körper und Seele auswirken. Das klingt verlockend, aber nicht nach Bedenken. Und schon gar nicht nach einem lebensbedrohlichen Risiko.


Zum ganzen Artikel bitte auf das Bild klicken



markus zettl A ori transparant weiss.png

© 2018 Markus Zettl 

NEVER GIVE UP