Millionen bekommen gefährliche Antibiotika

Bei bakteriellen Infektionen helfen oft nur noch Antibiotika. Bestimmte Präparate können aber zu irreversiblen Schäden führen. Obwohl solche Medikamente in Deutschland nur begrenzt zum Einsatz kommen dürfen, wurden laut einer Studie über drei Millionen Menschen im letzten Jahr damit behandelt.


In Deutschland werden immer noch häufig Fluorchinolone verschrieben: eine Antibiotikagruppe, die schwerwiegende Nebenwirkungen haben kann. Obwohl diese Risiken schon seit Jahren bekannt sind, erhielten 2018 mehr als drei Millionen aller gesetzlich krankenversicherten Patienten hierzulande entsprechende Präparate. Das ist das Ergebnis einer Berechnung des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK (WIdO). 40.000 der Patienten könnten, so die Hochrechnung des WIdO, von Sehnenrissen, Schädigungen des Nervensystems sowie der Hauptschlagader betroffen sein.


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© 2018 Markus Zettl 

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