Komplikationen bei Operationen: 20 Prozent Risiko gilt noch als „vereinzelt”.

Leider kann ich da selbst ein Lied von singen. Zweimal wurde nämlich bei mir selbst an der Hüfte bei der Operation gepfuscht, wo man dann leider mit ein zwei Worten wie: "Tja Pech gehabt junger Mann", wieder recht gefühlskalt nach Hause geschickt wird.

Dass solch eine verpfuschte Operation ein Leben zerstören kann, scheint oft den Ärzten nicht wirklich zu kümmern.


Ärzte und Krankenhäuser dürfen eine bei jeder fünften Operation auftretende Komplikation noch als „vereinzelt” bezeichnen. Das jedenfalls meint das OLG Frankfurt in einem am Montag, 8. April 2019, bekanntgegebenen Urteil (Az.: 8 U 219/18 i). Dies entspreche noch dem allgemeinen Sprachgebrauch.


Der Kläger war bei Glatteis ausgerutscht und hatte sich den rechten Oberarm gebrochen. Im Krankenhaus wurde er über verschiedene Operationsmethoden aufgeklärt; Arzt und Patient entschieden sich für eine Verbindung der beiden Knochenteile mit einem Stahlstift (sogenannte Humerus-Nagelung). Im Aufklärungsformblatt hieß es, dass es bei dieser Methode „vereinzelt” vorkomme, dass der Knochen nicht wieder zusammenwächst und sich ein sogenanntes Falschgelenk bildet.


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© 2018 Markus Zettl 

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