Epilepsie bei Kindern - Vitamin E Mangel


Kinder mit Epilepsie, die Antiepileptika verwenden, haben meistens auch einen reduzierten Plasmaspiegel von Vitamin E, also einen Vitamin E Mangel.

So gaben Ärzte der Universität Toronto epileptischen Kinder 400 I.E. Vitamin E pro Tag für mehrere Monate zusammen mit ihren Medikamenten.

Diese Kombination, also ihre bereits verwendeten Medikamente, plus das Vitamin E reduzierte die Häufigkeit der Anfälle bei den meisten Kindern um über 60 Prozent.

Die Hälfte von ihnen hatte eine 90 bis 100 prozentige Reduzierung der Anfälle.

Dieses außergewöhnliche Ergebnis ist auch ein Beweis für die Sicherheit von 400 I.E. Vitamin E pro Tag bei den Kindern (mindestens 800 bis 1200 I.E. am Tag für Erwachsene)....“es gab keine unerwünschten Nebenwirkungen,“ sagten die Forscher.

Diese Ergebnisse sind aus dem Jahre 1989.

Leider hören wir hier in unserem Lande von so etwas nichts, da das Thema Nährstoffe immer in kein gutes Licht gestellt wird.

Derweilen könnten wir so viel Nutzen davon haben, wenn wir uns ein bisschen mit orthomolekular Medizin beschäftigen würden, wenn es uns schon kein anderer sagt.

Was gibt es Leichteres als es einfach mal auszuprobieren und sich zu freuen, wenn das Kind weniger Anfälle hat oder wenn ich als erwachsener Epilepsie habe und dann weniger Anfälle habe.

Bei Vitamin E sollte man nicht die Produkte verwenden, die dl-Alpha-Tocopherol enthalten, das wäre die synthetische Variante, sondern Vitamin E Alpha-Tocopherol.

Natürlich vorher immer mit dem Arzt sprechen. Ein moderner Arzt wird sicher offen dafür sein und sich einsetzen, ein „altmodischer“ Arzt wird sagen, ach Nährstoffe bringen gar nichts.

Da kann ich ihm aber immer noch die Studienlage vorlegen und darauf bestehen, dass bei meinem Kind einmal der Vitamin E Spiegel gemessen wird.

A randomized, double-blind, placebo-controlled, clinical trial of D-alpha-tocopheryl acetate (vitamin E), as add-on therapy, for epilepsy in children. Epilepsia. 1989 Jan-Feb; 30(1):84-9.)

Link zur Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2643513



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© 2018 Markus Zettl 

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